Der Weg zum Metzger

Ein grosses Thema ist auch auf unserem Hof die Schlachtung der eigenen Rinder. Das Ziel einer möglichst stressfreien Schlachtung wird von vielen Faktoren beeinflusst. Das grösste Problem ist der lebend Transport der Tiere mit dem dazugehörenden Ver- und Entladen in ein unbekanntes Umfeld.
Durch die Anpassung der Verdordnung über das Schlachten durch den Bund sind wir unserem Ziel der Hoftötung einen grossen Schritt näher gekommen. Bei der Hoftötung werden die Rinder direkt auf dem Hof, in ihrem gewohnten Umfeld, betäubt und ausgeblutet. Das tote Tier wird anschliessend für die weitere Verarbeitung zum Metzger transportiert.
Durch den wegfallenden Lebendtransport der Rinder wird der Stress reduziert, was einen grossen Einfluss auf die Qualität des Fleisches hat.

Bis zur Bewilligung der Hoftötung auf unserem Betrieb, läuft die Schlachtung weiterhin wie folgt ab:

  • Das Rind wird am Morgen durch einen Treibgang in den Behandlungs-und Transportstand geführt.
  • Die Fixierung wird automatisch ausgelöst und ist für die Tiere nichts neues. (Fressgitter)
  • Der Stand wird dann direkt mit dem Traktor angehoben
  • Auf dem Weg in die Schlachtanlage sieht das Rind die Umgebung und ist an der frischen Luft -> panisches Verhalten wie im geschlossenen Viehwagen kommt nicht vor.
  • Beim Metzger muss das Rind nicht mehr ausgeladen und neu fixiert werden.
  • Der Bolzenschuss erfolgt direkt im Transportstand
 
 
Mehr Informationen zur Hoftötung hier: